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MR-Bildgebung der NierenNeue Ansätze in der Diagnostik*
Essig, M.; Laub, Gerhard; Kallinowski, F.; Bock, M.; Schoenberg, Stefan O.; Just, A.; van Kaick, G.; Hawighorst, H.; Knopp, Michael V.; Prince, Martin R.; Floemer, Frank
1999-05
Citation:Schoenberg, S. O.; Knopp, M. V.; Bock, M.; Floemer, F.; Kallinowski, F.; Essig, M.; Hawighorst, H.; Just, A.; Laub, G.; Prince, M. R.; van Kaick, G.; (1999). "MR-Bildgebung der NierenNeue Ansätze in der Diagnostik*." Der Radiologe 39 (5): 373-385. <http://hdl.handle.net/2027.42/41883>
Abstract: Fragestellung: Darstellung neuer diagnostischer Möglichkeiten im Bereich der Niere mittels schneller Magnetresonanz (MR)- Bildgebung. Methodik: Vorgestellt wird ein kombiniertes morphologisches und funktionelles Untersuchungskonzept bestehend aus schneller morphologischer Bildgebung, multiphasischer 3D-Gadolinium-MR-Angiographie, MR-Urographie und MR-Flußmessung. In einer einzigen MR-Untersuchung sollen vaskuläre Erkrankungen erfaßt, eingestuft und auf ihre hämodynamische und funktionelle Signifikanz überprüft werden, renale Läsionen detektiert und differenziert sowie die Harnabflußwege beurteilt werden. Ergebnisse: Durch Integration der gewonnenen morphologischen und funktionellen Daten lassen sich Nierenarterienstenosen, benigne und maligne renale Tumoren, Harnabflußstörungen und kongenitale Fehlbildungen mit ähnlicher Genauigkeit wie in den konventionellen radiologischen Verfahren erfassen. Der Nachteil der geringeren räumlichen Auflösung kann dabei weitgehend durch den besseren Gewebekontrast und die zusätzliche, funktionelle Information kompensiert werden. Schlußfolgerung: Ein kombiniertes MR-Untersuchungskonzept stellt ein zuverlässiges, nicht-invasives und kosteneffektives Verfahren zur umfassenden diagnostischen Abklärung der Niere dar. Aim: New diagnostic strategies for evaluation of the kidney by fast MR imaging techniques.